Treptower Parkplatz zum Berlin-Triathlon

Die Kinder mussten nicht ins Wasser. Und selbst mancher Starter bei den Großen hätte bestimmt lieber auf Duathlon umgesattelt bei 16 Grad Spreewasser und 12 Grad Berliner Luft. Aber Triathlon findet nun mal nicht in beheizten Hallen statt, auch nicht die Kurzdistanzen am Treptower Park. Dafür stellte sich der Neoprenverleih am Stand neben dem MyGoal-Mobil als Geschäftsidee der Stunde heraus.

Bevor wir es vergessen: Mit dem Berlin Triathlon XL startet am 17. Juni 2012 ein neuer Langdistanztriathlon in der Haupstadt. Wir wünschen dem Team ähnlich gutes Gelingen wie am Wochenende der Kurzdistanzen und besseres Wetter! Anmeldungen für die Mittel-und Ironman-Distanz sind noch möglich! Hier sind unsere Eindrücke von der Kurzvariante.

Am schönsten ist es, MyGoal-Athleten mit einem Lächeln im Ziel zu erleben. Nach dem Oberelbe-Marathon in Dresden haben wir Nadin aus Berlin bereits zum zweiten Mal persönlich anfeuern können und waren von der Form, Technik und vor allem der besten Laufleistung unter allen Frauen sehr beeindruckt. Glückwunsch auch an die anderen Finisher, die dem kalten Wetter getrotzt haben.Geschwommen wird beim Berlin-Triathlon übrigens um eine Insel, was die Orientierung für die Schwimmer erleichtert. Von der hohen Fußgängerbrücke klang der Schwimmstart trotzdem, als hätte jemand ein frisches Steak ins Piranha-Becken geworfen und sah auch so aus (siehe „Luftbild“). Die Wechselzone ist mit Sicherheit Berlins größter Fahrradständer und erstreckt sich über fast die ganze Bulgarische Straße von Alt Treptow bis runter zur Spree. In der Großstadt ist das außergewöhnlich: Jedes Rad eine Halterung und noch Platz für ein Handtuch!

Fast alltäglich ist es dagegen, im Berliner Stadtverkehr mit dem Rad schneller als die Autos zu sein. Aber die Radgruppen, die hier durch Treptow hämmerten, werden manchem Zuschauer Angstschweiß auf die Stirn getrieben haben. Auf dem voll gesperrten Rundkurs herrscht nämlich Windschattenfreigabe. Entsprechend geht es zur Sache wie im Weltcup. Da ist es doch ganz gut, dass es links und rechts der Strecke keine Sehenswürdigkeiten gibt. So stolpern einem wenigstens keine Touristen vors Rennrad. Die Veranstaltung liegt noch knapp außerhalb der Umweltzone, in die wir übrigens dank grüner Plakette für den Ducato Diesel hätten durchaus fahren dürfen. Leider regnete es zum Schluss so stark, dass wir geplante Fotostopps mit Brandenburger Tor, Siegessäule und Reichstagskuppel nicht machen konnten. Vielleicht bekommen wir das Märchenschloss besser ins Szene gesetzt, denn dort geht es nächstes Wochenende hin zum Triathlon.

Wir spüren so langsam, dass auch eine Promotion-Tour ein Marathon sein kann. Bereits mehrere tausend Autobahnkilometer haben wir zurückgelegt – genaueres wird nicht verraten, denn du sollst ja den Endkilometerstand schätzen – und viele Stunden Trainingsberatung am Stand gemacht. Da passieren dann schon mal die typischen Anfängerfehler der Reisemobilisten: Wenn du das MyGoal Mobil gewinnst, denke immer daran, die Stützen einzufahren … ratter, ratter und schließe vor allem den Hahn für verbrauchtes Wasser, bevor du Frischwasser aufdrehst … plätscher, plätscher.

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